Am 22. Mai machte die Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten auf ihrer Tour durch Deutschland halt in der Gemeinschaftsunterkunft Freienbessingen. Mit Redebeiträgen und offenem Mikro für die Bewohner wurde auf die miserable Unterbringung hingewiesen und die sofortige Schließung des Heims in Freienbessingen, sowie aller anderen Heime in Deutschland gefordert. Weiterhin wurden die rassistischen Sondergesetze für Flüchtlinge angeprangert.
Im Vergleich zu einer ähnlichen Aktion im Oktober (auf dieser Seite zu finden) konnten wir mehr Flüchtlinge dazu bewegen sich der Kundgebung vor ihrem Heim anzuschließen. Als positiv wurde von den VeranstalterInnen bewertet, dass die Menschen aus der Gemeinschaftsunterkunft auch untereinander ins Gespräch gekommen sind und sich über ihre Probleme ausgetauscht haben. Einige Flüchtlinge waren von den Forderungen der Karawane so beeindruckt, dass sie sich am Abend der Karawane angeschlossen, als sie ihren Weg nach Frankfurt am Main fortsetzte.